Rückenschmerzen/ LWS-Beschwerden
Rückenschmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) gehören zu den häufigsten Gründen für eine ärztliche Konsultation. Sie können plötzlich auftreten – etwa nach einer ungewohnten Belastung – oder sich über längere Zeit entwickeln.
Die Lendenwirbelsäule trägt einen wesentlichen Teil des Körpergewichts und ist zugleich maßgeblich an Beweglichkeit und Stabilität beteiligt. Funktionelle Einschränkungen in diesem Bereich können lokale Schmerzen verursachen oder in Gesäß und Beine ausstrahlen.
Typische Erscheinungsformen sind:
- ziehende oder stechende Schmerzen im unteren Rücken
- Belastungs- oder Bewegungsschmerz
- Ausstrahlung in Gesäß oder Bein
- Gefühl von Instabilität oder muskulärer Verhärtung
Medizinische Einschätzung
Vor Beginn einer osteopathischen Behandlung erfolgt eine differenzierte ärztliche Beurteilung. Dabei wird abgeklärt, ob funktionelle Ursachen im Vordergrund stehen oder ob weiterführende diagnostische Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht jede Form von Rückenschmerz ist strukturell bedingt. Häufig liegt ein komplexes Zusammenspiel aus Bewegungsmangel, muskulärer Dysbalance, statischer Fehlbelastung oder faszialen Spannungsmustern zugrunde.
Osteopathischer Ansatz
Die ärztliche Osteopathie verfolgt das Ziel, funktionelle Einschränkungen zu identifizieren und die Beweglichkeit der beteiligten Strukturen gezielt zu verbessern. Dabei werden neben der Lendenwirbelsäule auch Becken, Hüftgelenke und angrenzende Regionen berücksichtigt.
In meiner Praxis für ärztliche Osteopathie in Wismar erfolgt die Behandlung strukturiert und individuell angepasst. Der Fokus liegt auf einer nachhaltigen Stabilisierung der Funktion und nicht ausschließlich auf kurzfristiger Symptomlinderung.
Eine präzise Analyse der Belastungsmuster sowie eine differenzierte therapeutische Herangehensweise können dazu beitragen, wiederkehrende Beschwerden zu reduzieren und die Belastbarkeit zu verbessern.



